Ready for take off

Mit dem 5-Punkte-Programm startklar für den Aufschwung

[…] Auch in unserer hoch entwickelten Wirtschaft hatte sich bis vor kurzem kaum jemand mehr solche Turbulenzen vorstellen können, wie wir sie im Verlauf des vergangenen Jahres erlebt haben. Manche Unternehmen haben in dieser heiklen Situation recht gut Kurs halten können; andere jedoch stürzten ab oder mussten zumindest bei einer Notlandung erhebliche Verluste in Kauf nehmen.

Doch so wie die Wrights nach jedem misslungenen Flugversuch unverdrossen wieder an den Start gingen, kommt es für Unternehmen jetzt darauf an, „die Maschine wieder startklar zu machen“, um im kommenden Aufschwung vor den Wettbewerbern abheben zu können. Das folgende 5-Punkte-Programm beschreibt, worauf es dabei ankommt:

1. Mit Bedacht diversifizieren
2. In Innovationen investieren
3. Vertriebsprozesse neu ausrichten
4. Kostenflexibilität schaffen
5. Die Mitarbeiter „revitalisieren“

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Was tun im nächsten Aufschwung, wenn die kürzlich schmerzhaft abgebauten Personalkapazitäten nicht mehr ausreichen, um die wachsende Nachfrage zu bedienen? Was derzeit vielen noch als Luxusproblem erscheinen mag, kann das Topmanagement in Erklärungsnot bringen. Insofern ruft die Krise deutlicher denn je in Erinnerung, wie wichtig flexible Kostenstrukturen sind. Viele Unternehmen sind noch effizienter geworden, haben ihre Personal- und Sachkosten auf ein Minimum reduziert – sie sind damit aber nicht flexibler geworden. Eine Voraussetzung für Kostenflexibilität sind gute Einschätzungen der Zukunft. Für die kurze Frist helfen dazu moderne Verfahren des Forecasting. Für mittel- und langfristige Prognosen unterstützt die Szenario-Technik. Diese Instrumente, weiterentwickelt, erleben durch die Krise einen zweiten Frühling.

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Dass viele Unternehmen sich in den vergangenen zwölf Monaten auf Kostensenkung und Liquiditätssicherung fokussiert haben, war verständlich und meist richtig. Doch bei aller Unsicherheit, die uns auch in den kommenden Monaten begleiten wird: Um den nächsten Aufschwung nutzen zu können, heißt es, sich rechtzeitig wieder auf den Umsatz und die Performance-Indikatoren zu den strategischen Zielen zu konzentrieren. Die wahren Strategen richten jetzt ihr Unternehmen gemäß dem 5-Punkte-Programm aus. Sie überraschen damit ihre Managementkollegen in einer Zeit, in der diese immer noch ausschließlich an Kostensenkung denken. Dem folgend ist auch das Steuerungssystem neu auszurichten.  Denn ohne ein passendes Steuerungssystem bringt kein Pilot seine Maschine zum Abheben.

Den vollständigen Text finden Sie in Ausgabe 1/2010 von „The Performance Architect“.

© HORVÁTH & PARTNERS 2010