KONZERN- UND BETEILIGUNGSCONTROLLING
Beteiligungen erfolgreich steuern
Die zielorientierte, effektive Steuerung und Kontrolle von Beteiligungen und Tochtergesellschaften stellt einen entscheidenden Faktor zur Steigerung des Erfolgs und des Unternehmenswertes dar. Der Steuerungsaufwand ist jedoch aufgrund zunehmend heterogener Konzerngebilde sowie fortwährender Dezentralisierung und Internationalisierung erheblich gestiegen. Unternehmen sind daher mehr denn je auf ein geeignetes Instrumentarium zur Steuerung von Beteiligungen angewiesen. Dennoch ist häufig in der Praxis das Beteiligungscontrolling eine vernachlässigte Aufgabe im nationalen und internationalen Unternehmensverbund.
Wachsender Handlungsbedarf
Für einen wachsenden Handlungsbedarf sorgen neben den eingangs skizzierten Anfoderungen neue rechtliche Regelungen, der zunehmende Finanzierungsbedarf sowie die stärkere Kapitalmarktorientierung:
- Vor dem Hintergrund verschärfter Corporate Governance Regelungen ist der Abbau von Datenunsicherheit sowie die Verbesserung der Planungs- und Reportingeffizienz für Manager von zentraler Bedeutung.
- Erweiterte Berichtspflichten erfordern häufig einen wesentlich beschleunigten Konsolidierungsprozess. Die Erfüllung internationaler Rechnungslegungsstandards verstärkt diese Anforderungen.
- Komplexe, dezentrale Strukturen erfordern zunehmend die Einführung von aus Steuerungsgesichtspunkten adäquaten Organisationsformen.
- Die Notwendigkeit der Annäherung der internen und externen Ergebnisdarstellung des Konzerns aus Gründen der Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit kristallisiert sich immer stärker heraus. Um die Anforderungen der Kapitalgeber in das Unternehmen hineinzutragen und um eine einheitliche Kommunikationsbasis zu schaffen, sind zumindest die Unterschiede transparent zu machen.
Der Weg zu einem leistungsfähigen Beteiligungscontrolling
Im Rahmen des Beteiligungscontrolling müssen sowohl strategische Aufgaben (z.B. Beteiligungserwerb, Beteiligungsveräußerung, Portfoliooptimierung) als auch operative Aufgaben (z.B. Beteiligungssteuerung, Konsolidierung, Sicherstellung des internen und externen Reporting) bewältigt werden. Für beide gilt es einen einheitlichen Rahmen zu schaffen, der erforderliche Differenzierungen und Anpassungen zulässt. Die Grundlage bildet hierbei die Beteiligungsstrategie. Ausgehend von dieser bedarf es jeweils einen individuellen Controlling-Ansatz, der die spezielle Beteiligungssituation berücksichtigt.
Unsere Vorgehensweise zur Optimierung des Beteiligungscontrolling besteht aus drei Phasen:
- Im Rahmen der Phase I erfolgt der Fitness-Check, anhand dessen ein breites Feld an Kriterien zum Beteiligungscontrolling analysiert und ausgewertet wird.
- Im Mittelpunkt der Phase II steht die Gegenüberstellung des Ist-Beteiligungscontrolling mit dem jeweils szenarienspezifische Soll-Beteiligungscontrolling. Das Ergebnis bildet ein Projektplan mit modularen Maßnahmenpaketen zur Schließung der identifizierten Lücken.
- Die sich anschließende Realisierungsphase (Phase III) beinhaltet die Umsetzung der Optimierungsmaßnahmen. Ein Coaching der betroffenen Mitarbeiter und Audits an bestimmten Zeitpunkten nach Konzept-Einführung runden die Implementierung des Beteiligungscontrolling ab.
Eine Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte gibt Ihnen auch unser Flyer:
