Das große Kräftemessen
Wer erfolgreich am Markt mitmischen will, braucht Ideen. Nicht nur manchmal, sondern kontinuierlich. Und er muss in der Lage sein, diese Ideen systematisch in marktgerechte Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu lenken. Ein ganzheitliches Innovationsmanagement ist daher das Gebot der Stunde. Einen praxiserprobten Ansatz, um auf strukturierte Weise die Innovationsfähigkeiten des Unternehmens zu stärken, bietet der "Innovationsstern".
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Charakteristisch für den Ansatz ist die Unterscheidung zwischen strukturellen Grundsatzanforderungen (Kultur, Strategie, Organisation, Controlling) und prozessualen, an der konkreten Innovation ablaufenden Entwicklungsschritten (Ideengenerierung, Innovationsentwicklung, Innovationsrealisierung). Damit eignet er sich sowohl als Grundlage für ein Innovations-Audit als auch als schrittweiser „Bebauungsplan“ für das eigene Innovationsmanagement.
Innovationskultur: Conditio sine qua non
Viel beschworen, selten realisiert: Eine echte Innovationskultur. Doch nur, wenn Denkhaltungen und Verhaltensmuster aller Organisationsmitglieder wirkliche Innovationen fördern, besteht die Chance, dass sich die zarten Pflänzlein zukünftiger Großerfolge den Weg durch die Organisation bahnen. […]
Innovationsstrategie: Der Rahmen weist den Weg
Kreativität heißt, Neues zu denken. Innovation heißt, Neues zu tun. Für das eine wie das andere gibt es keine Schablonen. Jedes Unternehmen muss vorab für sich selbst definieren, was es unter Innovation versteht. […]
Innovationsstruktur: Klare Prozesse erleichtern die Umsetzung
Innovation braucht klare Prozesse, damit eine Organisation sich nicht in einer Fülle an Einzelaktivitäten verzettelt. Dazu sind Entscheidungspunkte entlang des Reifungsprozesses von Innovationen zu definieren („Stage Gate“-Methode). […]
Ideengenerierung: Innovationsquellen aktivieren
Im Rahmen der Ideengenerierung geht es darum, zur Lösung konkreter Fragestellungen ein möglichst großes Spektrum an guten Ideen als Optionen zur Verfügung zu haben. Dabei sind Mitarbeiter neben Kunden die wichtigste Ideenquelle. Entsprechend der Fragestellungen muss nach Wegen gesucht werden, dieses Wissen zu aktivieren. Das kann von Kreativitäts-Workshops bis hin zu Innovations-Messen und webbasierten Umfragen reichen. […]
Marktgerechte Innovationsentwicklung: Dem Zufall keine Chance
Sind bei der Ideengenerierung die Kreativkräfte gefragt, spielen bei der marktgerechten Innovationsentwicklung eher preußische Tugenden eine Rolle. Es gilt, innovative Gedanken in die Realität umzusetzen, so dass sie auch den versprochenen Kundennutzen zu marktgerechten Preisen erfüllen können. […]
Innovationsrealisierung: Erfolgreich umsetzen
Viele an sich gute Innovationen sind an einer schlechten (Markt-)Einführung gescheitert. Die Innovation war noch nicht ausreichend ausgereift, die Kommunikationsstrategie schwach, das Timing schlecht, die Produktionsprozesse nicht hinreichend getestet, Vertriebsmitarbeiter nicht genügend informiert, das Marketing langweilig, usw. Für alle diese – und viele weitere – Probleme in der Innovationsrealisierung gibt es Lösungen. Man muss sie nur rechtzeitig erkennen und aktivieren. […]
Innovationscontrolling: Effizienz und Effektivität sichern
Controlling steht bei Innovatoren in der Regel nicht hoch im Kurs. Dabei spielt es eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung einer erfolgsorientierten Innovationskultur und der Beherrschung der Innovationsprozesse. Denn ohne konsequente Planung und regelmäßige Berichterstattung verlieren sich Innovationsvorhaben in Beliebigkeit. […]
Den vollständigen Text finden Sie in Ausgabe 2/2008 von "The Performance Architect".
Außerdem in der Rubrik "Fokus":
- „… und bei Ihnen selbst?" – Interview mit Dr. Oliver Greiner und Dr. Reinhold Mayer (Horváth & Partners)

